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WebFirst SEO News Blog

Mittwoch, 30. März 2011 - 01:49 Uhr

Einführungspreise nur noch kurze Zeit gültig

Die zum Start unseres Angebotes in der Schweiz geltenden Einführungspreise für unser Angebot laufen im kommenden Monat aus.

Wer sich noch die günstigen Konditionen sichern möchte, der muss seinen Auftrag an WebFirst nunmehr bis spätestens 10. April 2011 erteilt haben um sich die günstigen Preise für die gesamte Vertragslaufzeit zu sichern.

Für Aufträge ab dem 11. April 2011 gelten dann die regulären Konditionen.

Mittwoch, 30. März 2011 - 01:54 Uhr

Interessante Studie zu Bing

Bing, die Suchmaschine von Microsoft liegt zwar hinsichtlich der Nutzung noch weit hinter Google, jedoch entwickelt Bing zunehmend interessante Techniken, die einen technischen Mehrwert gegenüber Google bedeuten.

So hat das Marktforschungsunternehmen Experian Hitwise in einer Stuide festgestellt, dass die Qualität der Suchergebnisse von Bing mittlerweile besser ist, als die von Google.

Trotz dieses technischen Vorsprungs arbeitet Bing weiter intensiv an der Verbesserung der Ergebnisse, so dass sich hier endlich ein ernstzunehmender Konkurent für Google abzeichnet.

Für unsere Arbeit bedeutet dies, dass wir bereits heute planen und reagieren müssen um die Seiten unserer Kunden so zu betreuen, dass auch in Bing hervorragende Ergebnisse erzielt werden.

Mittwoch, 30. März 2011 - 17:13 Uhr

Trends rechtzeitig erkennen

Die Studie von Experian Hitweise zeigt es nochmals deutlich. Bei einer Suchanfrage fanden die Nutzer bei Google in 65 % der Fälle das gewünschte Ergebnis, bei Bing hingegen fanden 82 % der Nutzer das gewünschte Ergebnis.

Google hat das Problem erkannt und bemerkt, dass zahlreiche Ergebnise mit Hilfe von sogenannten Content-Farmen in der Vergangenheit erheblich manipuliert wurden.

Gerade jetzt hat Google seinen Algorythmus daher wieder geändert, was zu einer deutlichen Veränderung in den Suchergebnissen führte. Zahlreiche Top-Platz Besitzer sind 30 Positionen und mehr nach hinten gerutscht.

Das Bedauerliche dabei ist, dass es wie bei jeder grossen Änderung auch einige Seiten betroffen hat, die keinerlei Manipulationen vorgenommen haben. Diesen Schaden scheint Google bewusst in Kauf zu nehmen.

Immerhin zeigt das letzte Googleupdate, dass Google die Problematik erkannt hat und nun alles versucht gegen unsaubere Maniuplationen vorzugehen.

Mittwoch, 30. März 2011 - 17:17 Uhr

Komplexe Suchanfragen nehmen zu

Die Anzahl komplexer Suchanfragen bei Google nimmt laufend zu - sogennante Long-Tail-Searchterms.

Grund dafür könnte der Index von Google selbst sein, der mittlerweile zu viele wertlose Ergebnisse enthält. Die Nutzer versuchen durch die Verwendung von Long-Tail-Searchterms diesen Trend entgegen zu steuern und versuchen Ihre Suchanfrage zu verfeinern um so schneller zu den gewünschten Ergebnissen zu gelangen.

Das Ergebnis ist allerdings, dann häufig, dass gerade die Long-Tail-Searchterms immer öfter zu wertlosen Content-Farmen führen und nicht zum gewünschten Ergebnis.

Auch hier zeigt der Vergleich mit Bing, wesentlich bessere Ergebnisse.

Mittwoch, 30. März 2011 - 23:51 Uhr

Google patentiert Technik zur Conentaufteilung

Google hat sich eine Technik zur Unterteilung von Webseiteninhalten erteilen lassen.

Gemäss der Technik plant Google demnach die Position von Textblöcken zu analysieren; d.h. Inhalte im oberen Bereich der Seiten können eine höhere Gewichtung erhalten, als Inhalte im Fussbereich.

Für unsere Arbeit stellt dies wieder einen weiteren Faktor dar, dem wir bei der Optimierungsberatung von Webseiten künftig Rechnung tragen müssen.

Donnerstag, 07. April 2011

Online-Nutzung in der Schweiz wächst weiter

Die neuste Publikation der NET-Metrix zeigt: Die Internetnutzung der Schweizer Bevölkerung nimmt weiterhin zu. Zudem erschliessen sich neue Zielgruppen, da auch immer mehr ältere Menschen das Internet nutzen. Mittlerweile ist eine Deckung von 84 % erreicht (bei Personen ab 14 Jahren). Gegenüber dem Vorjahr hat somit die Nutzung um 3 % zugenommen und sich innert 10 Jahren verdoppelt. Einen grossen Anteil an diesen Werten haben vor allem Frauen und Senioren. So bestehen heute kaum mehr Geschlechterunterschiede bei der Internetnutzung und es ist mehr als die Hälfte der über 60-jährigen bereits online.

Interessant ist die Verteilung in Bezug auf das Einkommen. So liegt in der schwächsten Bevölkerungsschicht (bis 4000 CHF Haushaltseinkommen pro Monat) die Deckung bei ca. 50 %, währenddessen Sie bei den Bestverdienern (über 15000 CHF Haushaltseinkommen pro Monat) bei über 98 % liegt.

Donenrstag, 07.04.2011

Immer mehr Schweizer mobil online

Die Net-Metrix-Studie zeigt, dass täglich über 1 Million Internetnutzer mobil online ist. Dies bedeutet, dass fast jeder Dritte mittlerweile Webangebote über Smal Screen Devices (SSD) nutzt. Gut 21 % der Internetnuzter tun die bereits täglich. Dies bedeutet gegenüber Sommer 2010 eine Zunahme um 27 %.

Zu den SSD-Benutzern gehören Anwender mit Mobiltelefon, Smartphone, MP3, iPod oder PDA oder Personal Organzier mit Internet-Unterstützung.

Umso mehr ist es erforderlich Internetangebote auch speziell auf die Bedürfnisse von mobilen Anwendern abzustimmen und entsprechend die Inhalte zu optimieren und anzupassen. WebFirst lässt diesen Trend selbstverständlich in alle Projekte bereits seit Sommer letzten Jahres mit einfliessen.

Dienstag, 19. April 2011

FACEBOOK ist in aller Munde. Millionen an Umsatz, tausende Mitarbeiter, endlos Kapital; denn die Nutzerzahlen von Facebook wachsen ins Unermissliche.

Doch ist das alles wirklich so? Der Facebook-Hype lässt sich nämlich auch aus einer ganz anderen Sicht betrachten:

Die Statistiken zeigen uns ständig wachsende Anzahl an Facebook-Mitgliedern - diese Mitglieder sind die Grundlage für die Bewertung von Facebook und dessen Marktwert. Doch wer sind diese Facebook-Mitglieder und woher kommen Sie?

Blickt man einmal tiefer, so stellt man schnell fest, dass zum Beispiel Facebook für das Ranking von Webseiten ein nicht unerheblicher Faktor ist. SEO-Spezialisten wissen dies und setzen entsprechend auf Facebook; doch auch andere Gruppen haben den Wert von Facebook erkannt, etwa Spammer, welche gefälschte Profile anlegen, Freunde sammeln und anschliessend Spam verteilen oder die Konten verkaufen.

Der Markt ist zur Verbreitung von Werbung so interessant, dass bereits etwa 100 Programme existieren, die innert Sekunden hunderte oder gar tausende von Facebook-Konten anlegen können.

Diese Software widerum wird von zehntausenden von Spamern weltweit eingesetzt und diese erstellen täglich hundertausende von falschen Facebook-Konten.

Man sollte sich also fragen, was wird hier überhaupt bewertet? Wer nutzt Facebook überhaupt effektiv? Wieviele der existierenden Konten bei Facebook sind überhaupt realen Personen zuzuordnen? Und wieviele dieser dann noch verbleibenden Konten werden aktiv genutzt?

Presse und Medien ziehen als einzigen Faktor für Ihre Bewertung die Anzahl der Benutzerkonten heran - in der Regel ohne Berücksichtigung der vorstehenden Faktoren.

Es stellt sich die Frage ob dies intelligente Pressearbeit seitens FACEBOOK ist oder ob die Verfasser der jeweiligen Artikel wirklich über derart wenig Fachwissen verfügen um diese Faktoren zu berücksichtigen.

Freitag, 29. April 2011

Die Auswahl des richtigen Webhosters

Die korrekte Optimierung von Webseiten beginnt eigentlich schon lange vor der eigentlichen Internet-Präsenz. Auch bei der Auswahl des Webhosting-Unternehmens muss bereits darauf geachtet werden, dass künftige Kriterien für SEO berücksichtigt werden.
Dies bedeutet zum Beispiel, dass eine Webseite immer in dem Land liegen sollte, in dem das Unternehmen ansässig ist - und dies bezieht sich nicht unbedingt auf die jeweilige Domain. Das Arbeiten mit einer .com, .biz oder anderen Domain ist durchaus möglich, allerdings, sollte der Server, welcher die Seiten des Unternehmens beheimatet immer im jeweiligen Land stehen.
Die richtige Auswahl des Webhosters ist damit auch die Aufgabe der SEO-Agentur, da für den normalen Anwender nur schwer ersichtlich ist, wo ein Webhoster letztendlich die Server stehen hat. Eine .ch-Domain des Webhosting-Anbieters ist genausowenig ein Garant für einen Serverstandort in der Schweiz, wie die Auswahl eines schweizer Webhosting-Unternehmens (viele schweizer Unternehmen haben Ihre Server aus Kostengründen mittlerweile in Deutschland und nicht mehr in der Schweiz stehen, agieren aber unter .ch-Domain und als schweizer Firma). All dies zeigt uns, dass bereits weit vor dem eigentlichen Einstieg in das Internet-Medium bereits auf SEO-Kriterien geachtet werden muss und dass die Optimierung von Webseiten nicht alleinig auf Keywords basiert. SEO-Consulting bei professionellen SEO-Agenturen ist immer ein umfassenden Gesamtconsulting.

Mittwoch, 11. Mai 2011

SEO Ranking - warten oder nicht?

Häufig wird eine Investition in SEO Massnahmen für das Ranking von Webseiten innerhalb eines Budgetantrages bei Unternehmen umgesetzt.

Ein Nachteil dieser Vorgehensweise ist jedoch die Tatsache, dass der eigentliche Auftragsentscheid sich bis zur Budgetsitzung verzögert. Dies hat einen nicht unerheblichen, zeitlichen Verlust zur Folge, der häufig nicht berücksichtigt wird.

Wie wir in unseren Beiträgen schon mehrfach erörtert haben, benötigt seriöses Suchmaschinenranking Zeit. Wie diese Beiträge gezeigt haben, benötigen SEO-Massnahmen mindestens 6 Monate Zeit, bevor die ersten positiven Veränderungen bei Webseiten zu erkennen sind (vgl. Beiträge zu gutem und schlechter SEO-Optimierung und damit verbundene Gefahren).

Bevor jedoch mit den eigentlichen SEO Optimierungsmassnahmen begonnen werden kann muss zunächst eine Analyse des aktuellen Standes vorgenommen werden. Die Analyse des Ist-Zustandes beinhaltet die Auswertung und Erstellung diverser Statistiken sowie die Entwicklung einer SEO-Strategie.
Die Erhebung dieser Messdaten, welche Grundlage für die Auswertung und künftige Strategie sind, sollte über mindestens 4 - 6 Wochen erfolgen um einen Querschnitt über den Ist-Zustand einer Webseite zu ermitteln.

Doch was bedeutet dies nun in Bezug auf die eigentliche Frage: "SEO Ranking - warten oder nicht?".

Addieren wir den benötigten Zeitaufwand von 1.5 Monaten für die Erhebung der Ist-Daten und 0.5 Monate für die Erstellung der SEO-Strategie, sowie 6 Monate für das Wachstum eines gesunden Ranking, so sind wir bei einer Gesamtdauer von 8 Monaten.

Setzen wir Beratungsaufwand und Entscheidungsfindung für die Erteilung eines SEO-Auftrages mit 4 Wochen an, so ergibt sich eine Zeitspanne von bis zu 9 Monaten. Berücksichtigt man nun noch die Urlaubsmonate August, Dezember und Anfang Januar, erkennen wir, dass der zeitliche Aufwand erheblich ist.

Entscheidet sich ein Unternehmen dafür seine Positionierung in Suchmaschinen verbessern zu wollen ist es aufgrund der vorstehend ausgearbeiteten Sachverhalte wirtschaftlich nicht sinnvoll, einen Entscheid in das Budget für das jeweils kommende Jahr zu legen, weil sich dadurch die gesamte Zeitspanne erheblich verlängert. Erfolgt z.B. im März der Entscheid zur SEO-Strategie und im April der Entscheid zur Umsetzung im nächsten Jahresbudget, so kann im Januar des Folgejahres mit der Umsetzung begonnen werden. Addieren wir nun die vorgenannten 8 Monate so würde erst gegen Ende des nächsten Jahres dieser Entscheid greifen (z.B. April 2010 bis August 2011).

Jeder Tag an dem nicht an einer SEO-Strategie gearbeitet wird, verschafft jedoch Mitbewerbern am Markt die Möglichkeit die eigene Webseite zu stärken und es wird umso schwerer sich gegen andere Angebote durchzusetzen, je mehr Zeit vergeht. Jeder Tag an dem jedoch keine gute Position erreicht ist, bedeutet auch gleichzeitig einen Tag mit weniger Umsatz.

Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren erscheint es nicht sinnvoll einen Entscheid für SEO Suchmaschinenranking bzw. Suchmaschinenoptimierung in das Budget für das Folgejahr zu legen, sondern vielmehr mit den Mitteln für besondere Massnahmen sofort umzusetzen und im folgenden Jahr zusätzlich ordnungsgemäss zu budgetieren.

Sonntag, 15. Mai 2011

Ranking durch Negativwerbung

Es ist teilweise erschreckend, wenn man die Ranking Methoden zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) von Mitbewerbern betrachtet. Nun wurde ein besonders interessanter Fall bekannt, bei dem eine schweizer Webagentur das Ranking seines Kunden verbessert hat.

Ziel der Aktion war es, die Position eines eines Mitbewerbers im Googleranking zu gunsten des eigenen (bündner) Unternehmens zu verbessern.

Der bisherige Positionshalter hatte zum Erreichen seiner Position nicht nur intensiv Suchmaschinenoptimierung (SEO) betrieben, sondern auch erheblich in Suchmaschinenmarketing (SEM) investiert. Insbesondere platzierte man auf themenbezogenen Webseiten Werbelinks an, welche auf die eigene Produktseite verzweigt haben.

Der vom bündner Unternehmen nun beauftragte schweizer Webdesigner schrieb daraufhin alle Webseitenbetreiber an, welche einen Link zur Webseite des Mitbewerbers veröffentlicht hatten. Inhalt der Mail war, dass die Webseite des Mitbewerbers offline gehe und auch nicht mehr online gehen wird. Man solle daher besser den Link des anderen Unternehmens auf der Webseite einfügen um weiterhin einen themen- bzw. produktbezogenen Link anzubieten.

Die bündner Firma bestreitet den Webdesigner mit dieser Vorgehensweise beauftragt zu haben. Nichtsdestotrotz wurde das Ziel der Rankingverbesserung erreicht, da der Vorfall zu Kopfschütteln in der gesamten Internetszene führte. Entsprechend viele Beiträge und Berichte wurden auf zahlreichen Webseiten veröffentlicht und dabei die betroffenen Webseiten des Unternehmens und des Webdesigners genannt.

Suchmaschinen unterscheiden jedoch nicht zwischen einem negativen und einem positiven redaktionellen Beitrag und stellten nur eine erhebliche Zunhame der Präsenz der betroffenen Webseiten im Internet fest, woraufhin sich das Ranking der betroffenen Webseiten erheblich verbessert hat.

Das Ziel der Rankingverbesserung wurde somit mit dieser Methode wirklich erreicht, allerdings bleibt zu Bezweifeln dass die betroffenen Unternehmen grosse Freude an dieser Rankingverbesserung haben, da ein solches Vorgehen natürlich auch zu rechtlichen Problemen führt.

Insgesamt zeigt dieser Fall jedoch, dass es jedoch sehr wichtig ist, dass bei der Auswahl einer SEO-Agentur auf einen erfahrenen, seriösen Partner geachtet wird, damti SEO-Ranking nicht zum Bumerang wird.

Montag, 16. Mai 2011

SEM & SEO als Global Consulting Bausteine

Internetmarketing und die Platzierung von Brands im Internet wird nicht allein durch SEO oder SEM erreicht. Um eine starke Präsenz im Internet zu erreichen, ist eine Kombination verschiedenster Massnahmen erforderlich.

Eine optimale Kombination stellen Consulting, SEO und SEM dar. In diesem Beitrag erläutern wir die Vorteile der Kombination.

Zunächst gilt es sich die Unterschiede zwischen SEO und SEM zu verdeutlichen um anschliessend die Vorteile der Kombination zu erläutern.

Die Suchmaschinenoptimierung beschreibt ein Verfahren, bei dem eine Internetpräsenz mit verschiedenen Massnahmen für eine optimale Aufnahme und Lesbarkeit für Suchmaschinen optimiert wird, mit dem Ziel bei Suchanfragen eine gute Positionierung zu erreichen.

Das Suchmaschinenmarketing hingegen ist eine Methode um gezielt Besucher aus Suchmaschinen oder anderen Quellen abzugreifen und diese meist auf einer "Kosten pro Besucher" (CPC)-Basis auf die Zielwebseite zu führen.

Es handelt sich somit um zwei grundsätzlich verschiedene Verfahren, welche aber optimal miteinander kombiniert werden können und dadurch eine höhere Wirksamkeit erreichen.

Verdeutlichen kann man sich die unterschiedlichen Massnahmen anhand einer Suchanfrage bei einer Suchmaschine wie z.B. Google. Wenn Sie Ihren Suchbegriff in die Suchmaschinenmaske eingegeben haben, so erhalten Sie auf der linken Seite im weiss unterlegten Bereich diejenigen Ergebnisse, die aufgrund Ihrer Suchanfrage ermittelt wurden. Diese Bereich stellt den SEO-Bereich dar.

Gleichzeitig gibt Ihnen eine Suchmaschine wie z.B. Google auf dem farblich unterlegten, rechten Bereich, Werbeanzeigen aus (ebenso ganz oben im farblich unterlegten Bereich). Dieser Bereich ist ein SEM-Bereich.

Wenn man sich nun auf die SEO-Optimierung bezieht, so versteht man darunter eine Optimierung für den Suchergebnisbereich.
Der SEM-Bereich hingegen ist derjenige Bereich in dem die Platzierung gezielt gekauft wird.

Neben den beschriebenen technischen Unterschiedene, hat dies im Umkehrschluss auch finanzielle Folgen; für Besucher die Aufgrund von Suchmaschinenoptimierung auf die optimierte Seite gelangen, entstehen keine dedizierten Kosten. Anders bei Suchmaschinenmarketing, bei dem jeder Klick (und damit Besuch) eines Internet-Benutzers auf der beworbenen Seite Kosten verursacht.

Wie bei der Suchmaschinenoptimierung wird auch im Suchmaschinenmarketing eine Kombination von Schlüsselwörtern gebucht; die sogenannten Keywords. Bei Google z.B. wird die SEM-Positionierung anschliessend durch die Höhe der Vergütung bestimmt, die man bereit ist, pro Klick - und damit pro vermitteltem Besucher - zu bezahlen.

Suchmaschinenmarketing stellt damit eine Möglichkeit dar, bestimmte Schlüsselbegriffe schnell und gezielt zu bewerben, während Suchmaschinenoptimierung ein kontinuierlicher Prozess ist, bei dem dass Ziel eine laufende Verbesserung der Positionierung in Suchmaschinen ist.

Das primäre Ziel aller Marketingmassnahmen ist jedoch, die Anzahl der Anfragen (Besucher) auf einer Webseite zu erhöhen.

Aus diesem Grunde stellt die Kombination von SEO und SEM einen wichtigen Baustein im Global Consulting dar und greift direkt ineinander. SEO und SEM-Massnahmen stärken sich damit gegenseitig und stellen in der Kombination die optimale Massnahme zur Stärkung eines Internetauftritts dar und sind beide elementare Bausteine des ganzheitlichen Internet-Marketing.

Montag, 23.05.2011

Wie bereits an vielen Stellen durchgesickert, ist das Panda-Update von Google auch in Europa angekommen. Dieses Update hat in den USA (wir berichteten) bereits zu zahlreichen Abstrafungen geführt, so dass zahlreiche Unternehmen bereits erhebliche Einbussen in Bezug auf Ihre Besucherströme hinnehmen mussten.

Für WebFirst hingegen ist das Update erfolgreich verlaufen und wir konnten unsere Positionierung als SEO erneut verbessern.

Dies ist besonders erfreulich, da WebFirst seinen Service erst seit Anfang 2011 in der Schweiz anbietet. Da das Alter einer Domain jedoch eine ganz erhebliche Auswirkung auf die Platzierung in den Suchergebnissen hat, ist das Ergebnis mehr als hervorragend.

Die ersten Einträge werden wie immer von Werbeanzeigen belegt, anschliessend folgen die Einträge der nicht kommerziellen Wikipedia. Somit liegt nur noch die Domain mit der entsprechenden Bezeichnung, sowie die seit vielen Jahren im Bereich SEM (Suchmaschinenmarketing) Netpulse vor WebFirst.

Bei mehr als 736 Millionen Ergebnissen konnte WebFirst mit einer Domain, welche noch kein halbes Jahr alt ist, bereits die erste Seite belegen und belegt unter den kommerziellen Einträgen Platz 3.

Ein hervorragendes Ergebnis, welches zeigt, dass sich saubere Suchmaschinenoptimierung verbunden mit grosser Erfahrung, die WebFirst mit seinem Stammhaus seit 1998 im Bereich Internet sammeln durfte ganz erheblich auszahlt. WebFirst bleibt damit ein Marktleader und Spitzenunternehmen im Bereich Suchmaschinenoptimierung.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Links und Ihre Wirkung

Immer wieder werden sogenannte Backlinks als das Allheilmittel für Ranking in Suchmaschinen gehandelt. Warum dem nicht so ist, erläutern wir in unserem heutigen Beitrag.

Ein Link ist zunächst einmal eine Verknüpfung - im Internet im Speziellen - eine Verknüpfung von einer Webseite auf eine andere Webseite. Als Backlink wird ein Link dann bezeichnet, wenn er für eine Gegenleistung gesetzt wurde.

Eine klassische Gegenleistung war das Einbinden eines Backlinks um einen Eintrag in einer Suchmaschine zu erhalten. Viele Webseiten wiesen daher einen Text auf wie "Eingetragen bei ...". Diese Texte finden sich heutzutage nur noch selten auf Webseiten, was unter anderem auch schon vermuten lässt, dass Backlinks (d.h. Links aus Suchmaschinen und anderen Quellen) keine wesentliche Rolle mehr spielen.

Um diese Theorie zu prüfen haben wir zahlreiche Test durchgeführt. Zwei Webseiten mit ähnlichen Inhalten wurden erstellt. Die eine Webseite verfügte über etwa 2.000 Backlinks, die andere Webseite über einen Backlink. Beide Webseiten standen zu Beginn der Optimierung auf gleicher Position. Wir haben dann begonnen die WebFirst-Optimierung für die Webseite ohne Backlinks vorzunehmen. Das Ergebnis war bereits nach 3 Wochen sichtbar. Die Webseite ohne Backlinks rangierte innert dieser kurzen Frist bereits vor der Webseite, welche über mehr als 2.000 Backlinks verfügte, aber nicht mit WebFirst-Technik optimiert war.

Zahlreiche Geschäftsmodelle basieren auf diesem Verkauf von Links und Backlinks. Webmastern werden gegen hohe Summen Links angeboten, welche auf die eigene Webseite verweisen sollen und damit das Ranking positiv beeinflussen sollen. Grundsätzlich ist diese Aussage richtig, da ein Backlink das Ranking derzeit beeinflusst, jedoch ist der Anteil am Gesamterfolg so gering, dass man diesem Punkt keine Priorität zukommen lassen muss.

Falsches Linking kann sogar negativen Einfluss auf das Ranking haben; so wurden zahlreiche Webseiten abgestraft, weil sie an einem Linktauschsystem bzw. Kaufsystem wie vorstehend beschrieben, teilgenommen haben.

Ein weiterer Faktor ist der Einsatz von Software zur Erzeugung von Backlinks. Vielen Internetnutzern sind schon Foren oder Gästebücher aufgefallen, welche mit SPAM-Einträgen gefüllt waren.

Suchmaschinenbetreiber haben hierauf reagiert und haben die Alorythmen entsprechend angepasst, dass Links kaum oder sogar negativ bewertet werden, wenn diese nicht korrekt gesetzt sind.

Vom Einsatz von Suchmaschineneintragssoftware und Link-Kaufangeboten können wir daher nur abraten. Die mit dem Einsatz solcher Technologien verbundenen Risiken sind zu hoch. Es zeigt sich wieder einmal, dass SEO Optimierung und SEO Ranking ein sich ständig ändernder, dynamischer Bereich sind, bei dem es notwendig ist, laufend über aktuelle Techniken und Verfahren informiert zu sein. Aus diesem Grunde lohnt sich der langfristige Einsatz einer erfahrenen SEO-Agentur.

Montag, 13. Juli 2011

Google startet den Angriff auf Facebook und führt +1 ein. Doch was bedeutet +1 für SEO und SEM?

Mit Einführung von +1 beginnt Google mit der Individualisierung von Suchergebnissen; d.h. es ist künftig nicht mehr zwingend, dass alle Benutzer die gleichen Ergebnisse sehen, auch wenn Sie den gleichen Suchbegriff eingeben.

Auf diese Veränderung müssen Suchmaschinenoptimierer nun reagieren und sich an diese Veränderungen anpassen. Eine der wesentlichsten Änderungen ist der +1 Button, mit dem Ergebnisse beinflusst werden können. Der richtige Umgang mit diesem Button und die Integration von +1 von Anfang an ist notwendig um eine Webseite künftig erfolgreich in den Ergebnissen zu platzieren.

Wenn Sie sich heute oder in Zukunft für SEO oder SEM-Massnahmen entscheiden, dann gibt es nur einen Zeitpunkt für den idealen Einstieg: Jetzt. Der Grund ist, dass für jede Webseite nun ein +1 Netzwerk aufgebaut werden muss. Wartet man mit dem Aufbau des eigenen +1 Netzwerkes, führt dies dazu, dass andere Webseitenbetreiber diesen Vorsprung nutzen und Ihr eigenes Netzwerk ausbauen und damit einen erheblichen Vorsprung erreichen, welcher kaum oder nur mit grossem Aufwand wieder eingeholt werden kann.

SEO und SEM Unternehmen müssen daher Ihre Interessenten auf diesen Umstand hinweisen.

Der +1 Button soll künftig ähnlich einer Facebook-Empfehlung arbeiten (Like-Button). Doch natürlich können und werden diese Daten auch zur Auswertung des Traffics und der Beliebheit einer Seite auszuwerten. Nebenbei können dadurch Rückschlüsse auf die Qualität des Inhalts gezogen werden und all diese Faktoren werden in Zukunft in das Ranking von Webseiten einfliessen.

Der +1 Button führt zwar zu genaueren und individuellen Suchergebnissen, aber kann ebenso genutzt werden um einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Ranking vorzunehmen. Aus diesem Grunde sehen SEO und SEM Profis die Einführung einer individuellen Suchen kritisch, da sich ein grosses Missbrauchpotential eröffnet.

Ebenso kann sich der +1 Button bei richtigem Einsatz sehr positiv auf eine Webseite auswirken. Hier kommt es besonders auf die Qualität des gewählten SEM und SEO-Anbieter an.

Der +1 Button wird schrittweise eingeführt und ist künftig in Suchergebnissen sichtbar. Die Einführung kann sich in den einzelnen Ländern noch leicht verschieben, so dass z.B. auf google.de der Button noch nicht angezeigt wird, während er auf google.com bereits sichtbar ist. Dies aufgrund der Tatsache, dass der +1 Button bereits intensivst genutzt wird und die Server von Google dem Ansturm nicht standhalten. Aus diesem Grunde hat sich Google für eine schrittweise Einführung und Freischaltung entschieden.

Google +1 hat bereits 2 Wochen nach dem Start die 10 Millionen Mitgliedergrenze überschritten. Durch Tools wie z.B. den Facebook-Importer ist abzusehen, dass Google +1 ein direkter Mitbewerber zu anderen sozialen Netzwerken geschaffen wird wie z.B. Facebook.

Social Media Marketing ist ein wesentlicher Bestandteil jeder globalen Suchmaschinenoptimierungsstrategie. Aus diesem Grunde gilt es gerade jetzt beim Start von Google +1 Präsenz zu zeigen und zu handeln.

Montag, 25 Juli 2011

In unserem heutigen Beitrag erläutern wir wie Google den Weg zu optimalen Suchergebnissen finden will und warum das soziale Netzwerk Google+ dazu ein weiterer Schritt ist.

Das Ziel einer Suchmaschine ist es, auf eine Suchanfrage mit möglichst passenden Ergebnissen zu antworten. Diese Aufgabe erscheint zunächst einfach, wenn man sich vorstellt, dass hierfür eine Anzahl an Daten vorliegt, welche nach einem bestimmten Kriterium durchsucht, selektiert und sortiert werden.

Somit muss Google ein Verfahren entwickeln um die Inhalte und Webseiten selbst zu bewerten. Webmaster und Suchmaschinenoptimierer versuchen nun, dieses Verfahren zu erkennen und Ihre Webseiten für die Lesbarkeit durch Google zu optimieren um damit eine gute Positionierung Ihrer Seiten zu erreichen.

Diese Optimierung wird jedoch nicht nur auf seriöse Weise betrieben, sondern auch auf unseriöse Weise (darunter fällt zum Beispiel das sogenannte Suchmaschinenspaming). Somit muss Google ein Verfahren entwickeln um gespamte oder manipulierte Inhalte von tatsächlichen Inhalten zu trennen.

In der Vergangheit hat Google versucht diese Suchmaschinenoptimierung durch Algorithmen zu erreichen und diese immer mehr verfeinert und optimiert, zuletzt soweit, dass sogar Manipulationen erkannt wurden und gefilter wurden.

Nun kommt mit dem sozialen Netzwerk von Google der nächste Schritt zur Optimierung von Suchmaschinenergebnissen, indem man den Faktor Mensch mit einbezieht; d.h. Google nutzt die Nutzer seiner Google+ Social Networks, um anhand der von diesen veröffentlichten Informationen zu erkennen, welche Webseiten eine hohe Relevanz haben und welche nicht. Je mehr soziale Aktivität über eine hohe Anzahl an Nutzer registriert wird, desto interessanter muss folglich der Inhalt einer Webseite ein. Diese These wird verknüpft mit den algorithmischen Ergebnissen. Somit wird das Ergebnis nicht mehr ausschliesslich durch die Auswertung von erfassten Datenbeständen berechnet, sondern auch durch die Auswertung von Anwenderverhalten.

Wenn Google diesen Schritt geht, ist es im Umkehrschluss für Suchmaschinenoptimierer sogenannte SEO wiederum unabdingbar, dass diese Erkenntnis mit in die eigenen Strategien einbezogen werden. Dies bedeutet, dass sich SEO künftig nicht mehr nur auf die Optimierung von Inhalten beschränkt, sondern auch den Aufbau von sozialen Verknüpfungen mit beinhalten muss. Dies hat Vor- und Nachteile. Zum einen erreicht Google mit dieser Strategie wesentlich genauere und bessere Suchergebnisse, welche den Internetnutzern präsentiert werden können, andererseits führt es allerdings auch dazu, dass neben der eigentlichen Internetseite künftig auch der Social Media Bereich gepflegt werden muss. Gerade für Unternehmen empfiehlt sich daher aus zwei Gründen die Auslagerung dieser Tätigkeiten an ein SEO Unternehmen: 1. Grosses Know how 2. Kostenersparnis

Die Tatsache, dass künftig auch menschliche Faktoren mit in die Suchergebnisse einbezogen werden, verändern die Suchmaschinenlandschaft deutlich und Unternehmen müssen auf diesen Trend reagieren. Diese umfangreichen Tätigkeiten müssen künftig zur Verwaltung der eigenen Homepage ebenfalls mit ausgeführt werden, aus diesem Grunde ist die Beauftragung einer SEO-Agentur in jedem Fall sinnvoll und dringend angeraten.

Sonntag, 31. Juli 2011

Immer wieder stellt sich die Frage: Wie erreicht man Position 1 in Google? Welcher Weg ist der richtige - Suchmaschinenmarketing (SEM) oder Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

Die Antwort ist einfach: Keiner der Wege führt allein zum Erfolg.

Die Positionierung in Suchmaschinen erfolgt anhand von Sortierungskriterien, dem sogenannten Algorithmus einer Suchmaschine. Um überhaupt Daten zu besitzen, welche sortiert werden können, muss man über einen Datenbestand verfügen.

In den Anfängen des Internet wurde dieser Datenbestand noch von Hand erfasst und Menschen haben nach Prüfung von Inhalten eine Sortierung der Ergebnisse vorgenommen. Dieses Konzept findet sich heute noch in Linklisten bzw. Linkverzeichnissen, bei dem ein Link in einer bestimmten Kategorie eingetragen wird. Der Betreiber der Webseite prüft anschliessend in einem manuellen Verfahren ob die Webseite seinen Aufnahmekriterien entspricht und ob diese in der richtigen Kategorie einsortiert wurde. Ist dies der Fall, wird der Link freigeschaltet und erscheint fortan im Linkverzeichnis.

Anders hingegen arbeiten grosse Suchmaschinen wie z.B. Google. Google setzt sogenannte Spider ein um Daten zu sammeln. Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um Computer, welche den ganzen Tag nichts anderes tun, als Internetseiten zu lesen und deren Inhalte zu speichern. Gefunden werden diese Internetseiten entweder dadurch, dass ein Webseitenbetreiber Google über die Existenz einer Webseite informiert hat oder über einen Link von einer anderen Webseite. Um immer mehr Daten zu sammeln folgen diese Spider nämlich einfach allen Links welche sie auf einer Webseite finden. Auf diese Art und Weise ergibt sich ein schier endloser Pfad an zu lesenden Internetseiten.

Alle so gefunden Internetseiten werden dann in die Datenbank der Suchmaschine geschrieben und dann nach bestimmten Kriterien sortiert; dem sogenannten Sortieralgorithmus. Das Ergebnis dieser Sortierung ist dann die Reiheninfolge in derer die Ergebnisse bei einer Suchanfrage wieder ausgegeben werden.

Die Aufgabe eines Suchmaschinenoptimierers ist es nun die Webseiten seines Kunden so zu optimieren, dass diese vom Indexierungssystem der Suchmaschine möglichst optimal verarbeitet werden können. Dies ist die eigentlich Arbeit eines SEO. Doch um mehr zu verkaufen genügt diese Massnahme allein noch nicht - hierzu muss die Webseite nicht nur für Suchmaschinen optimal gestaltet sein, sondern auch für die Besucher, welche auf der Webseite Informationen suchen und Bestellungen vornehmen möchten. Dies ist der Bereich Webseitenoptimierung. Um jedoch überhaupt zu wissen, was auf einer Webseite aus Sicht der Benutzer angepasst werden muss ist zunächst eine Erhebung der Bedürfnisse erforderlich womit man sich bereits im Fachgebiet der Marktforschung befindet.

Doch selbst ein Verbund dieser Massnahmen reicht noch nicht aus. Um das Branding der Webseite, des Unternehmens oder Produktes im Internet zu stärken bedarf es zusätzlich noch einem passenden Marketing. Die in Suchmaschinen durchgeführten Marketingmassnahmen stellen dann den letzten Bereich, das sogenannte Suchmaschinenmarketing SEM dar.

Es lässt sich leicht erkennen, dass allein schon SEO viel mehr ist, als das Eintragen einer Webseite in Linklisten; es bedarf einer genauen Fachkenntnis der Suchmaschinenalgorithmen um die Webseiten der Kunden möglichst optimal an die Bedürfnisse der Suchmaschinenindexierung anzupassen. Für erfolgreiche Top-Platzierungen gehört jedoch weitaus mehr als reines SEO und SEM dazu; aus diesem Grunde ist es erforderlich als Grundlage eines Erfolges ein Unternehmen zu beauftragen, dass all diese Bereiche nicht nur berücksichtigt sondern auch professionell abdeckt.

Mittwoch, 3. August 2011

Bessere Suchmaschinenergebnisse durch bessere Daten

Das Ziel jeder Suchmaschine ist es, Ergebnisse zu liefern, die optimal auf die Suchanfrage des Anwenders passen. Zu diesem Zweck benutzt Google eine riessige Datensammlung, welche weit über das einfache Indexieren von Webseiten hinausgehen.

Ein SEO Unternehmen, dass professionelle Suchmaschinenoptimierung betreibt muss diese Quellen kennen und bei der Optimierung von Webseiten berücksichtigen um dadurch ein besseres Ranking zu erreichen.

Google sammelt Daten nicht nur bei einer Suchanfrage, sondern auch beim Surfen im Internet. Das dies nicht nur bei der Ausgabe von Suchergebnissen Anwendung findet, sondern auch beim Einblenden von Google Adwords, lässt sich leicht testen, wenn man eine Suchanfrage in Google eintippt und anschliessend Webseiten besucht auf denen Google-Werbung, die sogenannten Adwords, eingeblendet werden.

Die Werbung ist dann auf die vorhergehende bzw. vorhergehenden Suchanfragen angepasst. Das Gleiche geschieht auch mit der Ausgabe von Ergebnissen. Insgesamt lässt sich daraus der Rückschluss ziehen, dass Google bereits heute individualisierte Ergebnisse liefert; d.h. nicht bei jedem Anwender werden bei einer Suchanfrage auch die gleichen Ergebnisse geliefert. Diesen Faktoren muss bei der Suchmaschinenoptimierung Rechnung getragen werden, denn nur so ist erfolgreiches SEO möglich.

Google sammelt die Daten zur Individualisierung von Ergebnissen jedoch nicht nur beim Absetzen von Suchanfragen, sondern auch beim Surfen im Internet. So erfasst Google z.B. Ihre Daten, wenn Sie eine Webseite besuchen auf der Google-Werbung eingeblendet ist. Sie müssen somit keine Suchanfrage durchführen, damit Google weiss auf welchen Webseiten Sie sich bewegen.

Zusätzlich bietet Google für Webmaster den sogenannten Analytics-Dienst an. Ein Tool zum Erfassen und Auswerten von Besuchern auf der eigenen Webseite; einfach ausgedrückt eine Weiterentwicklung eines Besucherzählers. Erfasst werden Daten wie Land, eingegebene Suchbegriffe, Herkunftsland, Herkunftsseite, Betriebssystem, Browser, usw.

Der Einbau dieser Analytics Tools ist sehr verbreitet, weil sehr schön Statistiken über die eigene Webseite gesammelt werden können. Für den Benutzer einer Webseite ist der Dienst nicht sichtbar und wird unbemerkt ausgeführt. Google sammelt somit Daten über den Internetsurfer nicht nur auf Seiten die Adwords verwenden, sondern auch dadurch, dass Webseitenbetreibern das Analytics Tool kostenlos angeboten wird.

Verknüpft man nun die Daten welche man in der Suchmaschine erfasst mit den Daten aus besuchten Webseiten mit Adwords oder Analytics erhält man schon ein relativ genaues Profil des jeweiligen Internetbenutzers.

Nun kommt des nächste Tool von Google - das soziale Netzwerk Google Plus. Der Internetbenutzer kann nun noch genauer ausgewertet werden, nämlich dadurch, dass man die Verbindungen zu Freunden auswertet. So kann auch Rückschlüsse auf das Sozialleben gezogen werden. Ähnlich den Facebook-Like Buttons bietet Google nun auch einen Google+ Button an. Viele Webmaster werden daher diesen Button auch in Ihre Webseite einbauen, analog zum Facebook-Like Button. Allerdings erfasst auch dieser Google-Button wiederum die Benutzer einer Webseite und wertet diese aus.

Dadurch kann man nun ein sehr genaues Benutzerprofil einzelner Internetsurfer gewinnen, da es durch die Vielzahl von populären Diensten und insbesondere deren Kombination zu einer Vielzahl an individuellen Daten kommt. Durch Adwords, Analytics, Google Plus und den Google Plus Button wird das Internet sehr tief durchdrungen und die Daten sowie Verhalten können sehr genau personalisiert werden.

Auf diesen neuen Trend muss bei der Suchmaschinenoptimierung geachtet werden, damit eine möglichst grosse Anzahl an Internetnutzern das von der SEO Agentur gewünschte Ergebnis angezeigt bekommt. Dies stellt noch höhere Anforderungen an Suchmaschinenoptimierer und erhöht den Aufwand, welchen SEO Agenturen mit der Optimierung eines einzelnen Kunden haben erheblich. Aus diesem Grunde ist es wichtig einen Suchmaschinenoptimierer zu wählen, dem diese Umstände bewusst sind und der eine ganzheitliche Beratung und Optimierung durchführt.

Sonntag, 7. August 2011

SEO Consulting und Recht

In den letzten Berichten haben wir uns mit der Erhebung von Daten und deren Auswertbarkeit und den daraus resultierenden Konsquenzen für Suchmaschinenoptimierer beschäftigt.

Ein SEO Unternehmen muss jedoch nicht allein Kenntnis von der Sachlage und dem technischen Umgang mit diesen haben, sondern seinen Kunden auch in Bezug auf rechtliche Problematiken informieren können.

Nahezu alle hier vorgestellten Analysewerkzeuge, Werkzeuge fü Webmaster zur Statistikerhebung und dem Besuchermonitoring ebenso wie die Google+ Buttons erheben und erfassen IP-Adressen.

Setzt man diese Bausteine in einer Webseite ein, so bedarf es auch hier einer umfassenden Kenntnis der Rechtslage um derartige Tools und Webseitenbausteine gesetzeskonform einzubauen und zu verwenden. Das Schweizer Bundesgericht hat sich zur Erfassung von IP-Adressen im Urteil vom 08. September 2010 (1C 285/2009) wie folgt geäussert:

"Das BG vertritt die Auffassung, das Erfassen der IP-Adressen der Internetnutzer ohne deren Wissen und in einer für diese nicht erkennbaren Weise stelle eine schwere Verletzung der Privatsphäre dar und verletze damit auch das DSG."

Die bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Suchmaschinenoptimierer und SEO Unternehmen genau über die rechtlichen Vorschriften und Notwendigkeiten vor dem Einsatz dieser Tools informiert sein muss, um eine ganzheitliche Beratung seiner Kunden sicherzustellen. Kein SEO kann heute auf den Einsatz bestimmter Tracking und Button-Tools oder die Verwendung beschimmter Webdienste verzichten. Aufgrund der Rechtslage in der Schweiz und der EU (Europäische Union) können diese Tools jedoch nicht bedenkenlos einfach verwendet und eingesetzt werden, sondern der Suchmaschinenoptimierer muss sich sehr genau über die rechtlichen Voraussetzungen informieren und diese wiederum mit dem vom SEO betreuten Unternehmen absprechen.

Verknüpft man diese weitere Anforderung mit den bereits in vorherigen Artikeln vorgestellten Anforderungen an SEO Unternehmen wird sehr schnell deutlich über welch umfassende Erfahrung und Kenntisse ein Suchmaschinenoptimierer heute verfügen muss um in der Lage zu sein eine ganzheitliche SEO Betreuung zu gewährleisten. Die Vielfältigkeit der Anforderungen sowie das umfassende Know-How nicht nur im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, sondern auch in vielen begleitenden Bereichen, führt dazu, dass es mehr und mehr sinnvoll wird SEO Tätigkeiten zu outsourcen, da dies in vielen Fällen einen deutlichen Kostenvorteil gegenüber einer eigenständigen Umsetzung mit sich bringt - insbesondere dann, wenn man die breite des einzukaufenden Know-Hows berücksichtigt.

Selbst dann, wenn ein Unternehmen bereits eigene SEO-Mitarbeiter beschäftigt, kann das Hinzuziehen eines externen Suchmaschinenoptimierers als SEO Consulter daher sinnvoll sein, wenn dieser über die entsprechende Breite und Tiefe an Know-How verfügt. Für Unternehmen ohne eigene SEO-Mitarbeiter lohnt sich hingegen die Auslagerung aller SEO Aktivitäten in nahezu jedem Einzelfall.

Dienstag, 23. August 2011

Ist Social Media für SEO sinnvoll?

Social Media Netzwerke und Dienste erleben in letzter Zeit einen enormen Boom. Dies geschieht zum einen, weil Spamrobots das Potential von Social Media erkannt haben und mittlerweile hunderte von Programmen existieren um automatisiert Accounts in sozialen Netzwerken anzulegen und diese miteinander zu verbinden, zum anderen weil - vorwiegend jugendliche - Internetnutzer Social Media Netzwerke aktiv nutzen.

Social Media Netzwerke können daher eine Suchmaschinenoptimierung unterstützen, aber natürlich nicht ersetzen. Wie für alle SEO Massnahmen gilt dabei, dass es sich um ein stetiges und gesundes Wachstum der Aktivitäten in Sozialen Netzwerken (wie z.B. Google+, Facebook, Twitter usw.) handeln muss. Gerade bei sozialen Netzwerken bedeutet dies aber auch einen enormen zeitlichen Zusatzaufwand für den Suchmaschinenoptimierer, da Social Media ausschliesslich dann sinnvoll ist, wenn der Content auch aktuell gehalten wird.

Dies bedeutet, dass sich bei der Erweiterung der SEO Massnahmen um Social Media diese künftig nicht nur auf die Pflege und Optimierung einer Webseite beschränken, sondern auf eine Vielzahl zusätzlicher Verbindungsnetzwerke welche ständig mit aktuellen Inhalten versorgt werden müssen. Bei der Pflege von Social Networks gilt: "Nichts ist älter als die Nachrichten von gestern.".

Social Media Netzwerke bieten somit für SEO's durchaus ein zusätzliches Mittel um die Attraktivität und Popularität der betreuten Webseite zu steigern, sind jedoch mit einem ganz erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand für den SEO Betreuer verbunden. Gerade wenn ein betreuter Kunde nach möglichen Leistungen im Bereich Social Media Optimierung fragt, müssen die Kosten genau kalkuliert werden, da der Zeitaufwand für Social Media Netzwerke deutlich höher wird, als für die eigentlich ursprünglich betreute Webseite. Grund ist, dass bei Social Media Netzen eine Vielzahl von Portalen mit stets aktuellen News und Informationen beliefert werden. Es ist daher auch zu berücksichtigen ob der betreute Kunde in der Lage ist, diese Menge an Informationen die für einen Social Media Auftritt notwendig sind, zu liefern.

Die Aufgabe des SEO ist dann wiederum die Pflege und laufende Aktuallisierung des Contents in Sozialen Netzwerken sowie die Interaktion mit den Benutzern.

Fazit: Social Media Netzwerke sind für SEO Optimierung durchaus sinnvoll, bedeuten jedoch einen ganz erheblichen Mehraufwand und setzen voraus, dass der betreute Kunde in der Lage ist, dem SEO ausreichend News und Informationen für seine Social Media Aktivität zur Verfügung zu stellen.

Montag, 29. August 2011

Jumping Google oder Google Dance

Häufig wird uns die Frage gestellt, weshalb man auf verschiedenen Computern unterschiedliche Ergebnisse bei Suchanfragen an Google erhält und weshalb sich diese laufend verändern.

In unserem vorhergehenden Bericht haben wir erläutert wie unterschiedliche Ergebnisse auf unterschiedlichen Rechnern zustande kommen können. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns nun mit der laufenden Veränderung einer Position innerhalb einer Suchanfrage.

Es lässt sich beobachten, dass Ergebnisse die Reihenfolge ändern, wenn ein Suchbegriff mehrmal eingegeben wird. Dies ist jedoch nicht immer der Fall, sondern kann nur an manchen Tagen oder Wochen beobachtet werden.

Hier hat sich bei SEO Unternehmen mittlerweile die Erkenntnis gefestigt, dass es sich dabei um einen sogenannten Google Dance handelt. Das Wort ist dadurch entstanden, dass die Ergebnisse scheinbar wild durcheinander springen; d.h. vor, zurück, zurück, vor, vor, zurück usw.

Dieser Dance ist je heftiger, je umfangreicher die Veränderungen, welche Google am Algorithmus vorgenommen hat; im Umkehrschluss bedeutet dies also, wenn dieses Phänomen beobachtet werden kann, experimentiert Google gerade mit einem Algorithmus, spielt einen neuen ein oder sortiert die Ergebnisse nach einem neuen Suchalgorithmus.

Für SEO bedeutet die dann zwangsläufig auch wieder zusätzlich Arbeit, da die Webseiten der Kunden wieder dem aktuellen Suchalgorithmus angepasst werden müssen. Allerdings muss, um den neuen Suchalgorithmus zu verstehen, immer gewartet werden bis ein Dance vollständig abgeschlossen ist. Erst dann können die neuen Ergebnisse analysiert werden. Schwierig wird die Arbeit dann, wenn der neue Algorithmus nicht global, sondern nur regional eingespielt wurde. Es steht dann noch nicht fest ob dieser nur regional Bestand hat, es sich um einen Test handelt und dieser wieder entfernt wird oder ob es sich um eine stufenweise Einspielung eines neuen Suchalgorithmus handelt.

Dies ist - neben den in einem vorherigen Beitrag erwähnten Gründen - ein Grund dafür, weshalb sich Ergebnisse immer wieder verändern. Dies ermöglicht uns auch gleichzeitig eine weitere, häufige Frage zu beantworten, nämlich ob der SEO eine bestimmte Position dauerhaft garantieren kann. Wie wir aus dem vorangegangenen Beitrag zu diesem Thema und diesem Bericht erfahren, ist dies grundsätzlich nicht möglich.

Hier hebt sich aber deutlich die Arbeit eines Whitehat-SEO, der eine Optimierung auf Grundlage der Webmasterrichtlinien von Google vornimmt von der Arbeit des Blackhat-SEO ab. Arbeitet man wie WebFirst nach dem Whitehat-Prinzip, so wird eine grundlegene Optimierung vorgenommen. Dies hat zur Folge, dass auch Veränderungen im Index besser abgefedert werden können, da sich die grundsätzlichen Webmasterrichtlinien von Google nicht verändern, sondern durch neue Algorithmen lediglich deren Gewichtung verändert wird.

Fazit: Ein Google Dance ist ein normaler Vorgang in Suchmaschinen. Es ist normal, dass bei diesen Veränderungen auch immer der Index neu sortiert wird und anschliessend wieder Anpassungsarbeiten notwendig sind.

Freitag, 02. September 2011

Ab sofort kostenloser SEO-Test verfügbar

WebFirst bietet ab sofort einen kostenlosen SEO-Test für Webmaster an. Mit Hilfe dieses Tests haben Sie die Möglichkeit innert weniger Minuten den aktuellen Pagerank Ihrer Webseite zu ermitteln.

Die Ermittlung des Pagerank sowie die Bewertung Ihrer Webseite hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung erfolgt innerhalb weniger Sekunden direkt online. Es genügt, wenn Sie in unserem Ranking-Check Ihre Webseite eingeben - innert weniger Sekunden erhalten Sie die aktuellen Ergebnisse.

Alle Ergebnisse, welche in unserem SEO-Test ermittelt werden, werden anschliessend regelmässig geupdated, so dass Sie wöchentlich Ihre aktuellen Ranking-Daten abrufen können. Für Webmaster bieten wir zudem die Möglichkeit einen sogenannten Pagerank-Button einzubinden.

Hierzu stellt Ihnen unser SEO Test einen HTML-Code zur Verfügung, welchen Sie einfach in Ihre Webseite einbauen können. Selbstverständlich ist auch dieser Service kostenlos.

Der SEO Test verschafft Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Ranking-Faktoren Ihrer Webseite, indem der SEO Test wichtige Faktoren automatisch abfragt und überprüft sowie anschliessend in einem Ergebnis für Sie zusammenfasst. Was unser SEO Test jedoch nicht kann, ist das Ersetzen eines professionellen Suchmaschinenoptimierers, der Ihre Webseite anhand tausender Faktoren prüft, analysiert und optimiert. Für einen schnellen und grobe Zusammenfassung hingegen ist dieser kostenlose Service optimal.

Durch Klick auf die obenstehende Grafik gelangen Sie direkt zu unserem Ranking-Checker.

Sonntag, 18. September 2011

Unseriöse Ranking Methoden

Wir haben auch in diesem Monat wieder einige Analysen im Suchmaschinenranking durchgeführt. Dabei haben wir insbesondere auf Veränderungen durch das Panda-Update geachtet. Analysiert haben wir dabei einen Mitbewerber, der in letzter Zeit sehr viel in der Öffentlichkeit in Foren und Blogs auftaucht und dies nicht im Positiven.

Das Unternehmen bietet Suchmaschinenmarketing und SEO an und betreibt eine mitunter aufdringliche Verkaufsstrategie vorwiegend per Telefonmarketing und Aussendienst-Mitarbeiter.

In Anbetracht der Verdienste der Mitarbeiter, der Provisionen und der Tatsache wie häufig die Mitarbeiter die Firma verlassen sowie diverser Beiträge in Blogs fanden wir es interessant, diesen Mitbewerber zu analysieren.

Das Unternehmen wirbt mit einer sehr guten Platzierung in Suchmaschinen unter einem bestimmten Suchbegriff für die eigene Homepage. Da stellten wir uns die Frage, wie diese Platzierung zustande kam und sind auf zwei einfache Antworten gestossen:

1. Zahlreiche Kunden verlinken Ihre Webseiten mit Ihrem Suchmaschinenoptimierer (z.B. Suchmaschinenoptimierung durch ...) und setzen einen Link zur Homepage Ihres Dienstleisters.

Allem Anschein nach ist das "sogenannte" SEO Paket etwas günstiger, wenn man diesen Link setzt.

Da stellt sich bei uns die Frage ob dieser Suchmaschinenoptimierer seine Kunden richtig berät, da Google selbst davon abrät, einen Link zum SEO-Unternehmen zu setzen.

Durch die Links der Kunden zum SEO-Anbieter wird natürlich dessen Homepage besser gelistet - aber hat der SEO-Anbieter auch seine Kunden darüber informiert, dass ein solch ausgehender Link das Ranking der eigenen Homepage (sprich der des Kunden) verschlechtert?

2. Die Optimierung erfolgt nach Berichten von Kunden durch die Einbindung eines Codes in der eigenen Homepage. Auch dadurch wird natürlich wieder ein Link zum SEO-Anbieter gesetzt - es gelten die bereits unter 1. geschilderten Überlegungen analog.

3. All das allein kann das Ranking noch nicht ausmachen, also machten wir uns auf die Suche, welche relevanten Seiten denn auf diesen Anbieter verlinken. Davon fanden wir kaum welche, dafür aber über 400.000 Spam-Links die zur Webseite dieses Anbieter führen.

Dabei haben wir uns dann doch die Frage gestellt, was denken Kunden über Ihren Anbieter und hatten Gelegenheit mit einigen zu sprechen. Unsere zentrale Frage war: "Hat sich das Ranking Ihrer Webseite durch die Beauftragung von xxx verbessert bzw. haben Sie dadurch mehr Verkäufe?".

Die vorwiegende Antwort der Kunden war ebenso interessant, wie unsere Analysen - die Kunden wussten es nicht. Aussagen wie "Man hat uns gesagt, dass SEO notwendig ist, wenn man einen Internet-Auftritt hat." oder "Das kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiss wie es vorher war und ich habe keinen Vergleichswert zwischen jetzt und vorher." waren am Häufigsten.

Das fanden wir besonders interessant. Anscheinend haben die Kunden für eine Dienstleistung bezahlt, von der Ihnen nicht bekannt ist, ob diese jemals geliefert oder erfüllt wurde.

Letzter Ansatzpunkt der Analyse war dann der Preis: Etwa 2000 - 3000 CHF pro Jahr. Das sind 150 - 250 CHF monatlich für SEO-Aufwendungen. Rechnen wir nun die Provision der Telefonverkäufer und Aussendienstmitarbeiter ab, dann reduziert sich dieser Betrag sicherlich nochmals um 15 - 30 %. Bleiben noch 100 - 175 CHF, welche dann versteuert werden müssen - somit nochmals 25 % weg - sind wir bei 75 - 150 CHF pro Monat für die SEO-Agentur.

Setzen wir nun einen SEO-Spezialisten mit 300 - 800 CHF Stundenlohn an kann dieser etwa 15 - 30 Minuten pro Monat (!) für den Kunden SEO-Optimierung vornehmen.

Da stellen wir uns doch die Frage wie dies gehen soll; denn allein die Erstanalyse eines Kunden und die Strategieausarbeitung benötigen einige komplette Arbeitstage.

Wir bewegen uns dann ganz plötzlich auch in dem Preissegment von "1 Million Links für 49 CHF" - sprich wertlosen Linkspaming, dass seit Panda Webseiten sicherlich mehr schadet als hilft.

Fazit: Wir haben in diesem Bericht absichtlich keine Namen genannt, sondern möchten aufzeigen wie man unseriöse Ranking Methoden durch eine saubere Analyse erkennen kann. Die Erkennungsrate solcher Methodik ist seit Panda deutlich verbessert worden und die Gefahr einer Zurückstufung oder gar einem Ausschluss der Webseite bei Annahme derartiger Angebote ist erheblich.

Gutes Suchmaschinenranking ist umfangreicher und aufwändiger Prozess, aber lohnend, denn seriöse Suchmaschinenoptimierer erreichen nachhaltige Ergebnisse.

Samstag, 1. Oktober 2011

Der Sichtbarkeitsindex

Neben dem Pagerank ist in letzter Zeit der sogenannte Sichtbarkeitsindex im Munde aller SEO-Unternehmen. Wir haben dies zum Anlass genommen, den Sichtbarkeitsindex zu erklären und versuchen zu erläutern was der Wert aussagt.

Der Sichtbarkeitsindex wurde ins Leben gerufen um die Position von Webseiten im Internet zu vergleichen, auch dann, wenn diese z.B. in unterschiedlichen Branchen tätig sind.

Das Ergebnis soll vermitteln, wie gut die Sichtbarkeit zu einem Suchbegriff ist. Dabei greift die Datenbank jedoch nur auf einen sehr kleinen Datenbestand zurück, nämlich etwa eine viertel Millionen Keywords jeweils auf den ersten hundert Seiten. Die Auswertung erfolgt dabei zudem ausschliesslich für Google.

Man hat damit zwar etwa 25 Millionen Messpunkte, jedoch nur auf etwa 250.000 Keywords; was für den gesamten deutschsprachigen Raum eine sehr geringe Datenmenge bedeutet. Sinnvolle Ergebnisse sind dann erhältlich, wenn die untersuchte Webseite genau zu dem vorhandenen Datenbestand passt. Ist dies nicht der Fall, kann man anhand dieser Daten nicht genug Parameter für eine aussagekräftige Berechnung erheben.

Richtet sich ein Angebot an weitere Sprachregionen, als den deutschsprachigen Raum, kann der Sichtbarkeitsindex keine verwertbaren Ergebnisse mehr liefern und ist daher ein deutlich schlechteres Kriterium als z.B. der PageRank, der im Vergleich zum Sichtbarkeitsindex auch über Ländergrenzen hinweg funktioniert.

Der Sichtbarkeitsindex kann daher einem erfahrenen SEO-Unternehmen ein Indiez für das Ranking einer Webseite sein. Allein die Verwendung des Wertes ohne Kenntnis der Zusammenhänge wäre fatal. Zudem muss ein SEO-Unternehmen ermitteln, ob eine mit Sichtbarkeitsindex bewertete Webseite überhaupt mit der Datenbasis des Sichtbarkeitsindex übereinstimmt, da sonst keine verwertbaren Werte erhältlich sind.

Für die Arbeit von SEO Unternehmen kann der Sichtbarkeitsindex daher ein Kriterium von vielen sein, wenn das SEO Unternehmen weiss, den Index richtig zu lesen zu intepretieren. Als alleiniger Rankingfaktor für Webseiten ist der Sichtbarkeitsindex nicht geeignet.